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TraumaRegister DGU®

Beim TraumaRegister DGU® handelt es sich um eine zentrale Datenbank, in die Kliniken über eine webbasierte Anwendung faktisch anonyme Behandlungsdaten von Schwerverletzten eingeben.

Die Daten stammen aus den vier aufeinanderfolgenden Phasen Präklinik, Schockraum und OP, Intensivstation sowie Entlassung. Sie beinhalten detaillierte Informationen über Demografie, Verletzungsmuster, Komorbiditäten, präklinisches und klinisches Management, intensivmedizinischen Verlauf und wichtige Laborbefunde einschließlich Transfusionsdaten. Weiterhin enthält das Register Daten zum Outcome wie beispielsweise der Zustand des Patienten bei Entlassung.

Die Teilnahme am TraumaRegister DGU® ist freiwillig und steht allen traumatologischen Kliniken offen.

Nur für die in Deutschland und benachbarten Ländern am TraumaNetzwerk DGU® (TNW) teilnehmenden Kliniken ist die Eingabe im Register verpflichtend.

Nutzung des Standardbogens
Die Anmeldung für den Standardbogen erfolgt über die AUC-Geschäftsstelle Register und Forschungskoordination. Lediglich dieser berechtigt zur Nutzung des Gesamtregisters, beispielsweise für die Erstellung von Publikationen. Der Zugriff auf die klinikeigenen Daten ist jederzeit möglich.

Kliniken, die den Standardbogen nutzen möchten, verwenden bitte das TraumaRegister-Anmeldeformular und senden es an traumaregister@auc-online.de.

Nutzung des QM-Bogens
Kliniken im TraumaNetzwerk DGU® werden bei Anmeldung zum TNW automatisch für eine gekürzte Version des Standardbogens, den QM-Bogen, freigeschaltet. Auf Wunsch können TNW-Kliniken selbstverständlich auch mit dem Standardbogen teilnehmen.

Die Erhebungsbögen fragen Daten zu den vier aufeinanderfolgenden Phasen Präklinik, Notaufnahme (Schockraum und OP), Intensivstation sowie Entlassung bzw. Verlegung ab.

Der Standardbogen verlangt die Eingabe von ca. 100 Parametern pro Fall, der gekürzte QM-Bogen konzentriert sich lediglich auf die Abfrage von 40 Angaben pro Patient. Während die Nutzung des QM-Bogens den Zugriff allein auf die eigenen Daten erlaubt, können mit dem Standardbogen Auswertungen aus dem gesamten Datensatz des Registers vorgenommen werden. Dies bietet eine attraktive Möglichkeit zur Erstellung wissenschaftlicher Publikationen und ist daher vor allem für in der Forschung aktive Kliniken von Interesse.

TR-DGU Standardbogen
TR-DGU QM-Bogen
TR-DGU QM-Bogen Leitfaden

In das TraumaRegister DGU® einzuschließen sind alle über den Schockraum aufgenommen Patienten mit anschließender Intensiv- oder IMC-Überwachung und alle Patienten, die die Klinik mit Lebenszeichen erreichen und vor Aufnahme auf die Intensivstation versterben. Außerdem sind alle die zuverlegten Patienten im Register zu dokumentieren, für die in der erstbehandelnden Klinik bereits eine Dokumentation im TraumaRegister DGU® angelegt wurde.

Über eine webbasierte Anwendung werden die Patientendaten faktisch anonym in einer zentralen Datenbank erfasst. Um eine möglichst hohe Datenqualität zu gewährleisten, wird bereits bei der Eingabe ein Großteil der Parameter auf Plausibilität überprüft.

Dies betrifft sowohl die logische zeitliche Abfolge des Unfallgeschehens und die nachfolgenden Behandlungsmaßnahmen als auch die Plausibilität von Vital- und Laborparametern. In enger Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Datenmanagern und den für die EDV-Infrastruktur Verantwortlichen werden die Plausibilitätschecks ständig weiterentwickelt.

 

Information für eingebende Kliniken:

Nur die Daten des Jahres, die pünktlich bis zur Deadline am 31. März des Folgejahres eingegeben werden, können auch im jeweiligen Jahresbericht berücksichtigt werden.

Teilnehmende Kliniken

Hier finden Sie eine Liste der am TR-DGU teilnehmenden Kliniken zum Download