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Qualitätsmanagement

Alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser sind im Rahmen der sogenannten Externen Qualitätssicherung verpflichtet, bestimmte Leistungen zu dokumentieren. Das TraumaRegister DGU® ermöglicht den Klinken, diese Qualitätssicherung mit angemessenem Aufwand in einem komplexen Bereich der Unfallchirurgie umzusetzen.

Die teilnehmenden Kliniken dokumentieren ihre Schwerverletzten und erhalten dafür einmal jährlich einen ausführlichen Qualitätsbericht. Dieser enthält neben Angaben zur Prozessqualität wie beispielsweise Dauer bis zur Durchführung von Ganzkörper-CT oder erstem Notfalleingriff auch vergleichende Aussagen zur Ergebnisqualität, so etwa die Überlebensrate. Dies soll einen Vergleich mit der Gesamtheit der Zahlen anderer Häuser ermöglichen und so die Standortbestimmung hinsichtlich der eigenen Qualitätsbemühungen unterstützen.

Dem TraumaNetzwerk DGU® (TNW) zugehörige Kliniken nehmen im Rahmen der Qualitätssicherung verpflichtend am Register teil. Die Qualität der Dateneingabe wird im Zuge regelmäßiger Audits überprüft.

Alle drei Jahre finden die von unabhängigen Zertifizierungsunternehmen durchgeführten Audits zur Re-Zertifizierung der am TraumaNetzwerk DGU® teilnehmenden Kliniken statt.

Hierbei werden in jeder Klinik u.a. stichprobenhaft die ins Register eingegebenen Daten mit den Eintragungen in den Patientenakten verglichen. Das jeweilige Ergebnis fließt mit in den Auditbericht ein. So unterstützt das Audit auch die Überprüfung und Sicherung der Datenqualität im Register.

Jedes Jahr wird ein „Allgemeiner Jahresbericht“ erstellt, den Sie auf unserer Homepage abrufen können. Er gibt einen Überblick über die Gesamtdatenlage des Registers unter Einbeziehung aller bis zum Ende des Vorjahres eingegebenen Traumafälle.

Auf Basis dieser Daten ermöglicht der Bericht die Darstellung der Prozess- und Ergebnisqualität der am TraumaRegister DGU® teilnehmenden Kliniken. Darüber hinaus werden ausgewählte Parameter wie z.B. Fallzahlentwicklung, Verletzungsmuster und ein Basisdatenvergleich über mehrere Jahre hinweg dargestellt. 

Die inhaltliche Verantwortlichkeit für den Jahresbericht obliegt der Sektion NIS.

Sämtliche Jahrgänge des allgemeinen Jahresberichts finden Sie im Downloadbereich.

Einmal jährlich erhält jede teilnehmende Klinik einen Klinik-Jahresbericht. Dieser wird für jedes Haus einzeln erstellt und enthält nicht nur detaillierte Informationen zur eigenen Patientenversorgung, sondern vergleicht ebenso die Prozess- und Datenqualität mit der Gesamtheit aller teilnehmenden Kliniken.

Der Klinik-Jahresbericht wird anlässlich des gemeinsamen TNT-Jahrestreffens von TraumaRegister DGU®, Sektion NIS und TraumaNetzwerk DGU® herausgegeben und im TraumaPortal DGU für die jeweilige Klinik online gestellt.

Die inhaltliche Verantwortlichkeit obliegt der Sektion NIS.
 

Der Onlinebericht ist eine Kurzversion des Klinik-Jahresberichts und vergleicht die Ergebnisse der eigenen Klinik mit denen des jeweiligen TraumaNetzwerk DGU® und dem Gesamtregister.

Anders als der Klinik-Jahresbericht kann der Onlinebericht jederzeit über einen frei definierten Berichtszeitraum erstellt und aus dem TraumaPortal DGU abgerufen werden.

Jahresbericht für TraumaNetzwerke DGU

Jedes TraumaNetzwerk DGU erhält einmal jährlich einen individuellen TraumaNetzwerk-Bericht in Form einer Power-Point-Präsentation. Darin werden die Kliniken eines Netzwerks einander anonym gegenübergestellt und mit den TraumaRegister-Daten aller am TraumaNetzwerk DGU beteiligten Kliniken sowie mit dem gesamten TraumaRegister abgeglichen. Dies ermöglicht, die unterschiedlichen Prozesse innerhalb eines TraumaNetzwerks besser zu verstehen und gegebenenfalls Probleme in der Versorgung aufzudecken.

Die pseudonymisierten Daten sind über einen 3-Jahres-Zeitraum tabellarisch und grafisch aufgelistet, wobei besonderes Augenmerk auf der Analyse von Qualitätsindikatoren wie beispielsweise der Zeit bis zum Ganzkörper-CT, der cCT-Rate oder einer durchgeführten Blutgasanalyse liegt. Der TNW-Bericht soll als Diskussionsgrundlage bei TraumaNetzwerk-Treffen und Qualitätszirkeln dienen und wird dem jeweiligen TraumaNetzwerk-Sprecher – zeitgleich mit der Ausgabe des TraumaRegister-Jahresberichts alljährlich zum TNT-Kongress - zur Verfügung gestellt.

Die inhaltliche Entwicklung untersteht dem Ausschuss TraumaNetzwerk und erfolgt in enger Kooperation mit der Sektion Notfall-, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (Sektion NIS) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie sowie der AUC GmbH.