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Das TraumaRegister DGU® setzt weltweit Maßstäbe für das Qualitätsmanagement schwerverletzter Patienten. Mit über 700 teilnehmenden Kliniken beteiligen sich Häuser aus neun Nationen.

Die teilnehmenden Kliniken sind primär in Deutschland lokalisiert, doch zunehmend tragen auch andere Länder wie Belgien, Finnland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate dazu bei.

Seit seiner Gründung im Jahre 1993 wurden Ergebnisdaten von fast 240.000 Behandlungsverläufen dokumentiert. Allein in 2015 flossen über 40.000 Fälle in das TraumaRegister DGU® ein.

Das TraumaRegister DGU® wird von den Kliniken nicht nur als Instrument zur externen Qualitätssicherung genutzt, sondern stellt darüber hinaus seit Jahren eine Grundlage für die klinische und die Versorgungs-Forschung dar.

Das TraumaRegister DGU® in Kürze

Gründung

Das TraumaRegister DGU® (TR-DGU) wurde 1993 von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) gegründet.

Patientenkollektiv

Schwerverletzte, die das folgende Einschlusskriterium erfüllen: Aufnahme in das Krankenhaus über den Schockraum mit anschließender Intensivpflichtigkeit oder Ankunft in der Klinik mit Vitalzeichen und Versterben vor Aufnahme auf die Intensivstation.

Dokumentation

Standardisierte Dokumentation in einer zentralen Datenbank. Die Daten werden aus den vier aufeinanderfolgenden Phasen A) Präklinik, B) Schockraum und anschließend OP, C) Intensivstation und D) Entlassung erfasst. Sie beinhalten detaillierte Informationen über Demografie, Verletzungsmuster, Komorbiditäten, präklinisches und klinisches Management, intensivmedizinischen Verlauf und wichtige Laborbefunde einschließlich Transfusionsdaten. Weiterhin werden Daten zum Outcome wie beispielsweise der Zustand des Patienten nach Entlassung dokumentiert.

Fallzahlen

Im Jahr 2015 wurden über 40.000 Fälle von rund 650 Kliniken eingegeben.

Teilnehmende Kliniken

Freiwillige Beteiligung, lediglich für dem TraumaNetzwerk DGU® angehörige Kliniken ist die Eingabe zumindest eines Basisdatensatzes zu Zwecken der Qualitätssicherung verpflichtend.

Teilnehmende Länder

Teilnehmende Kliniken zu ca. 90 % aus Deutschland, jedoch stetig wachsende Beteiligung aus dem Ausland. Zurzeit Belgien, Finnland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien und Vereinigte Arabische Emirate. 

Jahresbericht

Die klinikinternen und allgemeinen Jahresberichte des TraumaRegister DGU® spiegeln die Datenlage sowohl der eigenen Klink als auch des gesamten Registers bis zum Ende der jeweiligen Berichtsperiode wider. 

Qualitätsmanagement

Das TraumaRegister DGU® ermöglicht den teilnehmenden Kliniken eine Qualitätssicherung im Bereich der Unfallchirurgie. Der Jahresbericht erlaubt einen Vergleich mit den Zahlen anderer Häuser und unterstützt so die Standortbestimmung hinsichtlich der eigenen Qualitätsbemühungen.

Forschung

Das TraumaRegister DGU® liefert einen wichtigen Beitrag zur Forschung, indem es Analysen in unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen ermöglicht. Die jeweiligen Publikationen werden einem registerinternen Reviewprozess unterworfen.

Kooperationen

Das TraumaRegister DGU® unterhält vielfältige Kooperationen zu unterschiedlichen Gremien und Behörden sowie themenverwandten Registern im In- und Ausland.

Datenhaltung, Infrastruktur und Betrieb

Die technische und organisatorische Entwicklung sowie der kontinuierliche Betrieb des Registers inklusive Datenmanagement und biostatistische Analyse erfolgt durch die AUC – Akademie der Unfallchirurgie GmbH.

Wissenschaftliche Leitung

Die wissenschaftliche Leitung obliegt der Sektion Notfall, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung der DGU (Sektion NIS). Auswertungen werden nach einem Reviewverfahren der Sektion NIS genehmigt.

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TraumaRegister DGU®

Als eines der größten Schwerverletztenregister weltweit hat das TraumaRegister DGU® seit seiner Gründung 1993 mit über 700 Kliniken im In- und Ausland fast 240.000 Patienten eingeschlossen.

Publikationen aus dem TraumaRegister DGU®

Kontakt

Frau Isserstedt & Herr Kalsen

Sprechzeiten:
Mo - Do: 9 - 12 Uhr / 13 - 17 Uhr
Fr: 9 - 15 Uhr

+49 (0)221 888 239 0

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