Navigationsmenüs (Akademie der Unfallchirurgie GmbH)

31. Fachsymposium der Chinesisch-Deutschen Gesellschaft für Medizin (CDGM) und der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin (DCGM)

05.11.2018

Shanghai 03.11.2018 - Beim 31. Fachsymposium der CDGM und der DCGM wurde unter anderem auch der gemeinsame Plan der Etablierung des Deutschen Modells der Traumaversorgung in Wuhan vorgestellt.

 

 


Deutsch Chinesische Fachgruppe

Das diesjährige Fachsymposium der CDGM und DCGM in Shanghai stand unter dem Motto „Herausforderungen der Medizin in einer älter werdenden Bevölkerung“. Die demografische  Entwicklung  mit einem Anstieg der Zahl älterer Menschen hat erhebliche Auswirkungen auf das Krankheitsgeschehen in der Bevölkerung der VR China und Deutschlands. Nicht nur die Häufigkeit, sondern auch das Spektrum der Krankheiten wird sich verändern. Chronische Erkrankungen, Multimorbidität und der Bedarf an Pflegeleistungen nehmen zu. Die Inhalte beschränkten sich aber nicht nur auf neueste Entwicklungen der Medizin, sondern berücksichtigten auch gleichzeitig die aktuelle Situation der beiden Länder.

Am zweiten Tag der Konferenz stand in dem Themenblock „Rettungs-Notfallmedizin und Rehabilitation“ unter der Moderation von Prof. CHENG Liming (Präsident des Tongji Klinikums der Tongji Universität) und Dr. Rainer Hess (Ehemaliger Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses) das TraumaRegister DGU® innerhalb der Strukturen der TraumaNetzwerke im Mittelpunkt. Prof. Dr. BAI Xiangjun (Tongji Klinikum der Huazhong Universität) erläuterte zunächst die Bestrebungen, die Traumaversorgung nach deutschem Vorbild in Wuhan zu etablieren. Im Anschluss wurde von Deutscher Seite das hierzulande etablierte Modell vorgestellt. Im Vorfeld war bereits ein gemeinsamer Vorgehensplan abgestimmt worden, der ein enge Zusammenarbeit noch ab Ende diesen Jahres vorsieht.