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Manuskript

Vor der Einreichung beim Journal wird das Manuskript einem ausführlichen TaumaRegister-internen Begutachtungsprozess unterzogen.

Die Autoren haben vor Einreichung bei einem Journal dem Review Board ein publikationsfähiges Manuskript vorzulegen. Nach einer formalen Überprüfung durch die AUC erfolgt eine Begutachtung durch zwei TraumaRegister-interne Reviewer. Das Manuskript wird u.a. auf Verständlichkeit sowie Darstellung und Konsistenz der Ergebnisse überprüft. Nach Freigabe durch das Review Board kann es beim Journal eingereicht werden.

Weitere Informationen zu Datenauswertung und Publikation finden Sie in der Publikationsrichtlinie des TraumaRegister DGU®.

Für den Autor

Zur Hilfestellung und Vereinheitlichung der Beschreibung des TraumaRegister DGU® im Methodenteil von wissenschaftlichen Publikationen wurde in den Publikationshinweisen ein Standardtext in Deutsch und Englisch erstellt, der als inhaltliche Vorlage dienen soll und ggf. an die Vorgaben der Journale anzupassen ist. Unten stehend können Sie direkt auf die Vorlagentexte zugreifen.

Ebenso finden Sie in den Publiaktionshinweisen die richtige Schreibweise einiger häufig genannter Institutionen.

Standardtext zur Beschreibung des TraumaRegister DGU® (Deutsch)

Das TraumaRegister DGU® der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) wurde 1993 gegründet. Ziel dieser multizentrischen Datenbank ist eine pseudonymisierte und standardisierte Dokumentation von Schwerverletzten.

Die Daten werden prospektiv in vier aufeinanderfolgenden Phasen gesammelt: A) Präklinische Phase, B) Schockraum und anschließende OP-Phase, C) Intensivstation und D) Entlassung. Die Dokumentation beinhaltet detaillierte Informationen über Demografie, Verletzungsmuster, Komorbiditäten, präklinisches und klinisches Management, intensivmedizinischen Verlauf, wichtige Laborbefunde einschließlich Transfusionsdaten sowie das Outcome. Das Einschlusskriterium ist die Aufnahme in das Krankenhaus über den Schockraum mit anschließender Intensiv- oder Intermediate Care Unit -Überwachung, oder Ankunft in der Klinik mit Vitalzeichen und Versterben vor Aufnahme auf die Intensivstation.

Die Infrastruktur für Dokumentation, Datenmanagement und Datenanalyse wird von der AUC - Akademie der Unfallchirurgie GmbH, welche der DGU angegliedert ist, bereitgestellt. Die wissenschaftliche Führung liegt bei der Sektion Notfall, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung der DGU (Sektion NIS). Über eine webbasierte Anwendung geben die teilnehmenden Kliniken ihre Daten pseudonymisiert in eine zentrale Datenbank ein. Wissenschaftliche Auswertungen werden nach einem Reviewverfahren der Sektion NIS genehmigt.

Die teilnehmenden Kliniken sind primär in Deutschland (90 %) lokalisiert, aber eine zunehmende Anzahl von Kliniken aus anderen Länder tragen ebenfalls Daten bei (z.Z. aus Österreich, Belgien, China, Finnland, Luxemburg, Slowenien, Schweiz, Niederlande und den Vereinigten Arabischen Emiraten). Derzeit fließen jährlich ca. 25.000 Fälle von über 600 Kliniken in die Datenbank ein.

Die Beteiligung am TraumaRegister DGU® ist freiwillig, für die dem TraumaNetzwerk DGU® zugehörigen Kliniken ist die Eingabe zumindest eines Basisdatensatzes zur Qualitätssicherung verpflichtend.

Standardtext zur Beschreibung des TraumaRegister DGU® (Englisch)

The TraumaRegister DGU® of the German Trauma Society (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie, DGU) was founded in 1993. The aim of this multi-centre database is a pseudonymised and standardised documentation of severely injured patients.
Data are collected prospectively in four consecutive time phases from the site of the accident until discharge from hospital: A) Pre-hospital phase, B) Emergency room and initial surgery, C) Intensive care unit and D) Discharge. The documentation includes detailed information on demographics, injury pattern, comorbidities, pre- and in-hospital management, course on intensive care unit, relevant laboratory findings including data on transfusion and outcome of each individual. The inclusion criterion is admission to hospital via emergency room with subsequent ICU/ICM care or reach the hospital with vital signs and die before admission to ICU.

The infrastructure for documentation, data management, and data analysis is provided by AUC - Academy for Trauma Surgery (AUC - Akademie der Unfallchirurgie GmbH), a company affiliated to the German Trauma Society. The scientific leadership is provided by the Committee on Emergency Medicine, Intensive Care and Trauma Management (Sektion NIS) of the German Trauma Society. The participating hospitals submit their pseudonymised data into a central database via a web-based application. Scientific data analysis is approved according to a peer review procedure established by Sektion NIS.

The participating hospitals are primarily located in Germany (90%), but a rising number of hospitals of other countries contribute data as well (at the moment from Austria, Belgium, China, Finland, Luxembourg, Slovenia, Switzerland, The Netherlands, and the United Arab Emirates). Currently, approx. 25,000 cases from more than 600 hospitals are entered into the database per year.
Participation in TraumaRegister DGU® is voluntary. For hospitals associated with TraumaNetzwerk DGU® however, the entry of at least a basic data set is obligatory for reasons of quality assurance.